Neuerungen ab 2021

Neues Jahr, neue Regeln. Auch ab diesem Jahr gibt es neue Regeln, die es auch für die Handwerksbetriebe zu wissen gilt. Zwölf Änderungen sind es insgesamt. Hier die Infos aus der Handwerkskammer Ostfriesland

 

  1. Den reduzierten Mehrwertsteuersatz aus dem Vorjahr gibt es nicht mehr. Ab jetzt gelten wieder 19% bzw. 7%. Mit einer Ausnahme: Nur noch für Speisen und Getränke gilt noch bis 30. Juni 2021 der reduzierte Mehrwertsteuersatz.
  2. Der Solidaritätszuschlag wird weitgehend abgeschafft. Für fast alle. Laut Bundesfinanzministerium wird der Soli künftig nicht mehr erhoben, wenn die zu zahlende Lohn- oder Einkommensteuer unter 16.956 (Einzelveranlagung) beziehungsweise 33.912 Euro (Zusammenveranlagung) liegt. Oberhalb dieser Grenze werde der Solidaritätszuschlag zunächst nicht in voller Höhe erhoben, sondern schrittweise an den vollen Satz herangeführt. Den vollen Satz von 5,5% zahlen nur Alleinstehende mit einem zu versteuernden Einkommen von mehr als 96.820 Euro und Verheiratete, die ein Einkommen von mehr als 193.641 Euro zu versteuern haben. Wie hoch die Steuerersparnis im Einzelfall ist, lässt sich mit dem Soli-Rechner auf bundesfinanzministerium.de nachrechnen.
  3. Der gesetzliche Mindestlohn steigt auf 9,50 Euro pro Stunde. Das ist ein Plus von 0,15 Euro. Ab Juli wird der Mindestlohn noch einmal um 0,10 Euro angehoben.
  4. Die Überbrückungshilfe II ist Ende 2020 ausgelaufen. Das Programm wird laut Bundesfinanzministerium als Überbrückungshilfe III verlängert – und zwar bis Ende Juni 2021. Die Überbrückungshilfe III gelte auch für Unternehmen, die von den Schließungen ab 16. Dezember 2020 betroffen sind.
  5. Die Frist für TSE-Umrüstung elektronischer Kassen war bundesweit eigentlich der 30. September 2020. Doch wegen Corona sorgten elf Bundesländer für eine Fristverlängerung – so zum Beispiel Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern. Die neue Frist für die Umrüstung ist dort der 31. März 2021.
  6. Mit dem Bürokratieentlastungsgesetz wurde für 2021 die Einführung der digitalen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beschlossen. Laut GKV-Spitzenverband gibt es zwar noch keinen offiziellen Starttermin. Es sei aber zu erwarten, dass es ab 1. Oktober 2021 losgehen werde. Das Verfahren, mit dem die eAU künftig an die Arbeitgeber übermittelt wird, müsse noch vom Bundesarbeitsministerium genehmigt werden. Wie der GKV-Spitzenverband weiter mitteilt, soll das Verfahren als Abrufverfahren gestaltet werden. Arbeitgeber müssten sich deshalb „intern oft erheblich umstellen“. Was das konkret heißt, lässt sich allerdings noch nicht sagen. Weitere Informationen zur eAU werde es erst geben, sobald das Verfahren genehmigt wurde, so der Verband der Gesetzlichen Krankenversicherung.
  7. Für Pkw mit Verbrennungsmotoren, die ab dem 1. Januar 2021 erstmals zugelassen werden, gilt ein neuer Steuertarif. Ihre Besteuerung wird stärker nach dem Schadstoff-Ausstoß bemessen. Vereinfacht ausgedrückt: Je höher der Ausstoß von Kohlendioxid, desto höher der Steuersatz. Die neuen Steuerregeln für Neuzulassungen sehen einen stufenweisen Anstieg von zwei auf vier Euro je Gramm Kohlendioxid pro Kilometer vor.
  8. Zum 1. Januar 2021 wurde die CO₂-Bepreisung beim Verkehr eingeführt. Bund und Länder haben sich für einen Preis von zunächst 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid festgelegt. Laut ADAC dürfte sich 2021 der Liter Benzin um rund 7 Cent verteuern und der Liter Diesel um rund 8 Cent. Der CO₂-Preis soll jährlich angehoben werden und 2025 bei 55 Euro liegen.
  9. Das Kurzarbeitergeld kann grundsätzlich bis zu zwölf Monate bezogen werden. Doch wegen der Corona-Pandemie hat der Bund die Bezugsdauer verlängert. Für Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt und bei der Bundesagentur für Arbeit angezeigt haben, verlängert sich die Bezugsdauer auf bis zu 24 Monate, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2021. Auch für die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen während der Kurzarbeit gibt es 2021 Corona-bedingt noch Änderungen. Die vollständige Erstattung hat der Bund bis 30. Juni 2021 verlängert. Und vom 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2021 werden die Sozialversicherungsbeiträge zu 50 Prozent erstattet – vorausgesetzt, mit der Kurzarbeit wurde bis zum 30. Juni 2021 begonnen.
  10. Die EEG-Umlage wird 2021 auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde abgesenkt. Möglich ist das laut Bundesnetzagentur durch einen Bundeszuschuss, der Teil des Konjunkturpakets der Bundesregierung ist. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie hätte sich ansonsten ein starker Anstieg der Umlage im Vergleich zum Vorjahr ergeben, so die Bundesnetzagentur. Aktuell liegt die EEG-Umlage bei 6,756 Cent pro Kilowattstunde. Sie ist Bestandteil des Strompreises. Mit der Umlage wird der Ausbau der Erneuerbaren Energien finanziert.
  11. Azubis, die ihre Ausbildung 2021 beginnen, steht nun eine monatliche Vergütung von 550 Euro zu. Für das zweite, dritte und vierte Ausbildungsjahr wird der Azubi-Mindestlohn mit Aufschlägen von 18, 35 oder 40 Prozent jeweils prozentual angepasst. Die Mindestausbildungsvergütung wurde 2020 mit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes eingeführt. Demnach stand Azubis im ersten Lehrjahr 2020 ein Azubi-Mindestlohn von 515 Euro im Monat zu.
  12. 2021 steigt die Insolvenzgeldumlage laut Beschäftigungssicherungsgesetz auf 0,12 Prozent. 2020 lag sie bei 0,06 Prozent. Diesen Umlagesatz hatte das Bundesarbeitsministerium im Sommer 2020 per Verordnung festgesetzt. Damit galt im vergangen Kalenderjahr ein Umlagesatz der von der gesetzlichen Regelung abweicht. § 360 des Dritten Sozialgesetzes sah bislang einen Umlagesatz von 0,15 Prozent vor. Arbeitgeber müssen die Umlage zahlen. Mit diesen Mitteln wird das sogenannte Insolvenzgeld finanziert. Das können Arbeitskräfte in der Regel beantragen, wenn ein Unternehmen insolvent geht.

Kultusministerium fördert Ausbildung

Das Land Niedersachsen fördert die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) des Berufsbildungszentrums in Aurich in diesem Jahr zusätzlich mit rund 362.500 Euro. Dies gab die Handwerkskammer in einer Pressemitteilung bekannt. Die Ausbildung im ostfriesischen Handwerk wird somit mit einem Sonderzuschuss im Jahr 2021 vom Land Niedersachsen zusätzlich unterstützt. Darin verdoppelt das Land Niedersachsen seinen Finanzierungsanteil an der ÜLU. Die Mittel werden aus dem „Sondervermögen zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie“ geschöpft.

Die Pandemie hat den Lehrgangsbetrieb des Berufsbildungszentrums (BBZ) der Handwerkskammer in Aurich nicht unberührt gelassen. „Wir mussten viele neue Wege gehen, um unseren Angeboten trotz der Hygiene-Regelungen und Corona-Auflagen gerecht zu werden“, wird Präsident Albert Lienemann in der Mitteilung zitiert. Das Berufsbildungszentrum konnte die ÜLU-Kurse bis auf wenige Ausnahmen regulär durchführen und ausgefallene weitestgehend nachholen. Sein Dank gilt den Lehrwerksmeistern und Mitarbeitern in der Verwaltung, die die Stillstand-Zeiten durch Kurs-Teilungen und Überstunden aufgeholt haben.

Die ÜLU dient als Ergänzung und Unterstützung der betrieblichen Ausbildung in Handwerksbetrieben und wird durch Mittel vom Bund, Land und den Unternehmen finanziert. „Wir sind die verlängerte Werkbank der Betriebe. Auszubildende erlernen bei uns Handgriffe und üben Tätigkeiten, zu denen im betrieblichen Alltag die Zeit fehlt“, erklärte Liebemann weiter. Durch die rasante technische Entwicklung wird der Lernstoff nicht nur umfangreicher, sondern auch komplizierter. In den Lehrgängen werden Inhalte vermittelt, die nicht jeder Betrieb vor Ort vorhalten kann. „Nur so können wir eine gleichmäßige und qualitativ hochwertige handwerkliche Berufsausbildung gewährleisten“.

Der Handwerkskammerbezirk umfasst die Landkreise Aurich, Wittmund und Leer sowie die kreisfreie Stadt Emden. Ihr gehören rund 5.500 Betriebe des Handwerks und des handwerksähnlichen Gewerbes an. Mit rund 35.000 Mitarbeitern und 2.800 Auszubildenden bildet das Handwerk den Kern der ostfriesischen Wirtschaft. In 15 hochmodernen Werkstätten werden jährlich in rund 18.500 Lehrgangsstunden den Teilnehmern hochspezialisierte Fertigkeiten und Kenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt.  Das BBZ Aurich bietet die ÜLU an in den Sparten Elektrotechnik, Maler- und Lackierer, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Metalltechnik, Feinwerktechnik, Kfz-Technik, Bautechnik, Holztechnik und in dem Friseurhandwerk.

Neujahrsgruß vom Orthandwerkermeister

Liebe Kollegen und Freunde,

was für ein kurioses und zugleich beängstigendes Jahr liegt hinter uns. Und wenn wir ehrlich sind, dann ist es auch gut so, dass es vorbei ist. Mit den Worten „Es ist kaputt und kann weg“ ist wohl alles zu 2020 gesagt. Und auch wenn wir als Handwerker immer alles möglich machen, um kaputte Dinge wieder instand zu setzen – gegen dieses kleine Virus haben auch wir kein passendes Werkzeug.

Aber wir dürfen nicht nur meckern, haben wir es doch im Vergleich zu anderen Branchen, wie der Gastro- und Hotellerie oder dem Einzelhandel ganz gut gehabt. Wir durften weiterarbeiten!

Aber es fehlte an dem geselligen Miteinander bei unseren Zusammenkünften und Festen. So durfte auch unser Sommerfest nicht stattfinden. So möchte ich auf diesem Wege allen unseren Jubilaren

60 Jahre Malermeister Wilfried Schlegel

60 Jahre Malermeister Johann Lührs

50 Jahre Friseurmeister Peter Johren

50 Jahre Friseurmeister Erich Heckelmann

25 Jahre Heizung und Lüftungsbaumeister Klaus Bauermann

25 Jahre Fleischermeister Claus Bartsch

herzlich gratulieren.

Die Feier holen wir auf jeden Fall nach, sobald es uns wieder erlaubt ist.

 

Liebe Kollegen, liebe Freunde, wir alle hoffen, dass wir im Jahr 2021 wieder zu unserem normalen Leben zurückkehren können.

Als Orthandwerkermeister wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute für das neue Jahr, viel Glück bei all Euren Aufgaben und vor allem Gesundheit.

 

Ihr Andreas Köhn

Happy new year

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

2020 war für uns alle ein außergewöhnliches Jahr und eigentlich ist es auch gut, dass es nun vorbei ist.

Wir alle hoffen, dass uns das Jahr 2021 wieder mehr Freude machen wird und wir uns wieder ohne Abstand begegnen dürfen.

Die gesamte Belegschaft der Firma Köhn wünscht Ihnen einen schönen Jahreswechsel und alles erdenklich Gute für das neue Jahr

 

Mitgliedsbeiträge bleiben gleich

Als Ortshandwerksmeister auf Norderney möchte ich Ihnen Informationen der Handwerkskammer Ostfriesland weitergeben:

Auf der Vollversammlung der Handwerkskammer Ostfriesland wurde beschlossen, dass es keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für 2021 geben wird. Auch dem Wirtschaftsplan 2021 wurde einhellig zugestimmt. Darin werden finanzielle Mittel für umfangreiche Investitionen bereitgestellt, wie die Kammer in einer Pressemitteilung bekanntgab. Das Handwerk ist in Ostfriesland einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. „In dieser größten Krise der Nachkriegszeit hat es bewiesen, dass es für das gesellschaftliche Wohlergehen unabdingbar ist. Jetzt und auch in Zukunft stehen wir unseren Mitgliedern als Partner mit Rat und Tat zur Seite“, wird Präsident Albert Lienemann in der Mitteilung zitiert. Mit dem erneuten Lockdown mussten die Unternehmen zwar nicht in dem Umfang wie im Frühjahr schließen. Dennoch ist der Wirtschaftszweig hart getroffen, sei es direkt, weil etwa Café- oder Imbissbereiche zugemacht werden mussten, oder mittelbar als Zulieferer oder Dienstleister von Unternehmen, die schließen mussten. Vor diesem Hintergrund forderte Lienemann von der Regierung weitere schnelle und unbürokratische finanzielle Unterstützung: Die Politik muss die Bedürfnisse der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Blick behalten, damit die kleinbetrieblichen Strukturen gerade bei uns im ländlichen Raum bestehen bleiben, so Lienemann.

Ein schönes Weihnachtsfest…

… wünschen wir allen unseren Mitarbeitern und Kunden

 

Bleibt gesund und genießt die stille Weihnachtszeit im Kreise Eurer Liebsten.

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Dachziegel ist hier heimisch

Wusstet Ihr eigentlich, dass Dachziegel aus gebranntem Ton schon im Jahre 450 vor Christi von den Korinthern erfunden wurden. Zumindest ist das in einem Bericht des griechischen Schriftstellers Pindar überliefert. Während es zur Geschichte des Dachziegels außer von Originalstücken, etwa aus Bodenfunden, nur sehr wenige Informationen gibt, ist die Geschichte des Mauerziegels in zahlreichen Schriften antiker Schreiber festgehalten und durch Ausgrabungen belegt. Als Gebäudeabdeckung wurden die Dachziegel dann im heutigen Niedersachsen etabliert. Wir leben sozusagen am Ort der Geburt der Dachziegel.

Auf unserem Betriebsgelände haben auch ganz viele dieser hellen und dunklen, orangen, hell- und dunkelroten, braunen und auch schwarzen Dachabdeckstücke ihren vorübergehenden Wohnort und warten darauf, auf ihr eigenes Heim zu ziehen. Bis dahin werden sie von uns liebevoll behütet und vor Wind und Wetter geschützt und das obwohl sie das gar nicht nötig haben. Dachziegel lieben Freiluftreviere.

Kommt gerne vorbei, wenn Ihr Euer Haus neu eindecken wollt und schaut Euch die vielen Varianten an.

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Wer hoch hinaus will…

Berufsbedingt wollen wir immer nach oben. Aber irgendwie muss man ja auch dorthin kommen. Also bauen wir einfach auch unsere eigenen Gerüste. Und wenn Sie hoch hinaus wollen, haben wir auch die Lösung. Wir rüsten für Sie alles rund um sicher ein, denn Sicherheit steht in schwindelnder Höhe an erster Stelle. Was viele nicht wissen, das Gerüstbauhandwerk unterliegt der Handwerksordnung und man benötigt dazu einiges an Voraussetzung, wie beispielsweise ein Meisterbrief in einem Handwerksberuf. Den hat der Chef natürlich J

Wir haben jahrelange Erfahrung im Gerüstbau und planen, liefern, montieren, vermieten und demontieren Gerüste aller Art – vom einfachen Fassadengerüst bis zum Baugerüst. Auf unserem Betriebsgelände lagern die Teile und sind einsatzbereit, sobald sie geordert werden. Sprechen Sie uns einfach darauf an.

Hier ein paar Bilder von unseren „Werken“

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Aktionsplan Ausbildung für Niedersachsen

Die duale Berufsausbildung ebnet vielen jungen Menschen den Weg in eine sichere und gut bezahlte Arbeit und ist zugleich der Schlüssel gegen den Fachkräftemangel. Rund die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen beginnen nach ihrer schulischen Laufbahn eine berufliche Ausbildung. Dieses erfolgreiche System ist durch die Covid 19-Pandemie unter Druck geraten.

Mit einem „Aktionsplan Ausbildung“ für Niedersachsen will die Landesregierung bestehende Ausbildungsplätze schützen und neue Ausbildungsverträge fördern, gibt die Handwerkskammer für Ostfriesland in ihrem Newsletter bekannt. 18 Millionen Euro hat das Land dafür bereitgestellt. Die Antragstellung bei der NBank  ist ab sofort möglich.

Ausbildungsbetriebe können eine Prämie von 500 Euro erhalten, wenn sie die Ausbildungsverträge verlängern, weil die Abschlussprüfung pandemiebedingt verschoben wurde und nicht innerhalb der regulären Ausbildungsdauer abgelegt werden kann oder weil die Prüfungsteilnehmenden durch die Prüfung fallen.

Betriebe, die nicht im Sinne der Bundesförderung in erheblichen Umfang von der Covid-19-Pandemie betroffen seien und dennoch zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen haben, können eine Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro erhalten, sofern die Probezeit erfolgreich beendet wurde. Damit ergänzt das Land die Maßnahmen des Bundes für kleine und mittlere Unternehmen, heißt es im Newsletter.

Auszubildende, die mindestens eine Stunde oder 45 Kilometer zur Arbeit fahren müssen, erhalten ebenfalls eine Förderung. Ihre Mobilität und Flexibilität wird mit einer Prämie in Höhe von 500 Euro honoriert. Dieselbe Leistung erhalten Jugendliche, die auf Grund dieser Entfernung umziehen. Die Probezeit muss vor Beantragung erfolgreich absolviert sein.

Mit Sonne unterwegs

Wir fahren immer mit Sonne. Wenn wir auf der Insel unterwegs sind, weiß quasi jeder, dass wir es sind. Denn auf unseren Fahrzeugen bringt die „Dächer-Köhn-Sonne“ Farbe ins Straßenbild der Insel. Gerade in den Wintermonaten sind unsere Mitarbeiter im Dauereinsatz, denn auf der Insel ist von Oktober bis Mai Bausaison und da ist es ja bekanntlich eher grau und nebelig. Die Sonne zeigt sich in dieser Zeit erfahrungsgemäß eher weniger am Himmel. Und so leuchtet diese dann wenigstens an unseren Fahrzeugen. Aber auch außerhalb dieser Zeit gibt es jede Menge zu tun und Sonne kann man nie genug haben.

Unsere 17 Mitarbeiter sind das ganze Jahr über mit insgesamt 10 (sonnigen) Fahrzeugen auf den Norderneyer Straßen unterwegs. Am meisten sieht man unsere 7 Bullis, mit denen unsere Mitarbeiter zu den Baustellen fahren. Dann haben wir noch unseren „Großen“, den Crafter. Bei schweren Lastarbeiten kommt unser LKW mit Kran zum Einsatz. Das war beispielsweise beim Umsetzen des Altenheim-Pavillons und beim Anbringen des Toppzeichens auf dem Kap der Fall. Aber natürlich haben wir auch ein Elektroauto im Fuhrpark. Darüber hinaus gibt es im Lager Gabelstapler und zudem noch den ein oder anderen Anhänger, um Material zu den Baustellen zu liefern und um den Dachdecker-Aufzug zu transportieren. All diese Fahrzeuge brauchen wir, um die Aufträge der Kunden abzuarbeiten. Und wenn die Fahrzeuge nicht  unterwegs sind, haben sie auch Anrecht auf Mittagspause und Feierabend. Urlaubsanspruch haben sie allerdings keinen, aber sie dürfen regelmäßig in die Werkstatt zur Wartungs-Fortbildung :-)))))

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